Fleisch hellgelb, unter der Schale mehr gelb, sehr mürbe und saftig, fein weinig,
edel gewürzt, mit herrlichem Aroma.
Der Gravensteiner ist eine Sorte des Kulturapfels (Malus domestica). Die Sorte ist sicher seit 1669 in Dänemark und Schleswig bekannt, möglicherweise stammt sie ursprünglich aus Italien.Sie
ist eine der wohlschmeckendsten europäischen Apfelsorten mit typischem, aromatischem Geschmack und stark duftenden Früchten. Die Schale ist zart wachsgelb mit karmesinroten Tupfen und
Strichen, doch gibt es auch stärker rote Typen
1.
Diese als Roter Gravensteiner bezeichnete Sorte ist eine „Knospenmutation“ (die jedoch ein weniger starkes Aroma entwickelt). Das Fruchtfleisch ist saftig, fein würzig und hellgelb. Die
Pflückreife ist von Ende August bis Anfang September, gegessen wird der Apfel vom Pflücken bis in den November.
Der Baum fällt durch kräftigen Wuchs auf mit steil aufwärts strebenden Ästen. Er beansprucht zum Gedeihen einen ausgesprochen feuchten Boden, der auch im Sommer nicht trocken wird, aber
trotzdem nicht staunass ist. Zudem ist eine gute Versorgung mit Nährstoffen und ein ausgeglichenes Klima in einer gegen Wind geschützten Lage notwendig. Anfälligkeit besteht gegenüber
Schorf und Mehltau, die Blüten sind frostempfindlich. Die Sorte ist triploid und deshalb kein guter Pollenspender. Junge Bäume tragen noch nicht, der Ertrag ist unregelmäßig und gering bis
mittel.